Machbarkeitsstudie medizinische Grundversorgung

Für die Stadt Niebüll ist ein wesentliches Ziel der Daseinsvorsorge, die ärztliche Grundversorgung mittel- und langfristig sicherzustellen. Das Einzugsgebiet reicht vom südlichen Dänemark bis Bredstedt sowie von den Inseln und Halligen bis nach Leck. 

Durch die Schließung der Praxen für Chirurgie, Orthopädie und Pädiatrie im DIAKO MVZ Niebüll entstand in Niebüll und Umgebung ein besonderer Engpass im Bereich der kinderärztlichen Versorgung. Die nächsten Kinderärzte befanden sich in Süderlügum, Langenhorn und Bredstedt. Alle genannten Praxen arbeiteten an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und waren kaum in der Lage, die bisher im DIAKO MVZ Niebüll betreuten Kinder und Jugendlichen aufzunehmen. 

Die Stadtvertretung Niebüll hat daher in ihrer Sitzung vom 14.11.2024 (DS-179/2024) beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen, die die verschiedenen Möglichkeiten für eine Gewährleistung der medizinischen Grundversorgung gegenüberstellt. 

Die Machbarkeitsstudie soll die verschiedenen Möglichkeiten für eine medizinische Grundversorgung in den Bereichen Allgemeinmedizin, Pädiatrie und Gynäkologie sowie die fachärztliche Versorgung in den Bereichen Chirurgie, Orthopädie, Augenheilkunde und HNO-Heilkunde beleuchten. Dabei sollen verschiedene Möglichkeiten wie z.B. medizinisches Versorgungszentrum, Gesundheitszentrum, Praxisgemeinschaft sowie diverse Stufen der kommunalen Beteiligung etc. untersucht werden.

Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Niebüll

Die Machbarkeitsstudie hierzu finden Sie hier. Gefördert aus Mitteln des GAP-Strategieplans 2023 bis 2027 der Bundesrepublik Deutschland hier: Förderung des Vorhabens „Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur medizinischen Grundversorgung ("Studie MVZ Niebüll")" im Rahmen der Intervention EL-0703 „Durchführung von Projekten im Rahmen und auf Grundlage der jeweiligen IES einer lokalen Aktionsgruppe AktivRegion (LAG) im Sinne des Art. 34 Absatz 1 It. b) VO (EU) 2021/1060 Titel 0805.00.89203.741