Hilfsnavigation

Seite übersetzen

Volltextsuche
Seiteninhalt
02.11.2021

Geflügelpest im Kreis Nordfriesland

Veterinäramt warnt: Tote Vögel nicht anfassen!

Pressemitteilung zur Geflügelpest vom 29.10.2021

Ausdehnung des Aufstallungsgebietes zum Schutz vor der Geflügelpest

Aufgrund weiterer Nachweise der hochansteckenden Variante der Geflügelpest bei Wildvögeln in Husum, auf Nordstrand und in den Reußenkögen hat der Kreis Nordfriesland das Aufstallungsgebiet ausgedehnt. Es umfasst jetzt die gesamten Inseln und Halligen sowie einen 1000 Meter breiten Streifen entlang der Küste sowie der größeren Seen und Flüsse im Binnenland. Die entsprechende Allgemeinverfügung samt einer detaillierten Karte mit Suchfunktion ist unter www.nordfriesland.de/amtsblatt zu finden.

Alle Wildvögel, die an der Geflügelpest erkrankt sind, sterben daran. „Im Sinne des Tierschutzes gilt es, die Vögel in Ruhe und Frieden einschlafen zulassen. Jede Art von Störung versetzt die schwer erkrankten Tiere zusätzlich in unnötigen Stress und verschlimmert ihr Leid“, erklärt Amtstierarzt Mattias Knoth aus dem Veterinäramt des Kreises.

Wer Wildvögel findet, sollte sie daher nicht anfassen. Auch Hunde, Katzen und andere Haustiere sollen von möglicherweise erkrankten Wildvögeln ferngehalten werden.

Tot aufgefundene Wildvögel können den örtlichen Ordnungsämtern gemeldet werden, die die Tiere dann einsammeln. An Wochenenden steht die Rettungsleitstelle unter Tel. 0461 999 307 06 zur Verfügung. Sie gibt die Meldungen gebündelt an die Ordnungsbehörden weiter.

Mattias Knoth appelliert dringend an alle Geflügelhalter, die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen zu beachten und beispielsweise ihre Ställe nur mit desinfiziertem Schuhwerk zu betreten. Zu groß sei die Gefahr, über Schuhe oder Kleidung mit Erregern verseuchten Wildvogelkot in den Bestand einzuschleppen.

Bei Fragen zur Geflügelpest und für Meldungen von Auffälligkeiten in Geflügelbeständen steht das Veterinäramt unter Tel. 04841-67827 zur Verfügung. Weitere Informationen unter https://www.nordfriesland.de/Veterinärwesen.

Stadt Niebüll, 01.11.21