Hilfsnavigation

Seite übersetzen

Volltextsuche
Seiteninhalt

Grußwort der Stadt Niebüll zum Jahreswechsel 2017/18

Liebe Niebüllerinnen und Niebüller, liebe Nachbarn!

Und wieder geht ein Jahr zu Ende, ein Jahr, das wieder von viel Entwicklung geprägt wurde.

Niebüll ist wieder gewachsen. Die 10.000 Einwohner sind nach der maßgeblichen statistischen Zahl zwar noch nicht erreicht, die Amtsverwaltung zählt in der eigenen Fortschreibung allerdings rund 10.500 Einwohner_innen. Der Niebüller Haushalt bewegt sich mittlerweile in der Größenordnung von knapp
22 Mio. €. Für alles was unser Gemeindeleben ausmacht.

Die Flüchtlingswelle von 2015/2016 hat sich etwas abgeebbt. Es ist wie vor 70 Jahren eine Langzeitaufgabe, die Neubürger_innen bei uns aufzunehmen, ihnen auf ihrem Weg in ein neues Leben weit weg von dem was Heimat ist, zu erleichtern. Da gilt unser Dank ganz besonders den vielen ehrenamtlichen Helfer_innen, die neben der behördlichen Sorge ganz entscheidend für das sind, was wir neudeutsch Integration nennen.

2017 war aber auch noch geprägt von der Sorge um die Existenz des Krankenhauses in Niebüll. Der Bürgerentscheid vom 08. Mai 2017 hat die Richtung vorgegeben. Nach wie vor bitter ist die Schließung der geburtshilflichen Abteilung. Die Daseinsvorsorge als Kernaufgabe kommunaler Selbstverwaltung darf bei aller Selbstverständlichkeit von wirtschaftlichem Handeln auch in der klinischen Versorgung der Bevölkerung incl. der Geburtshilfe nicht ins Hintertreffen geraten. Herzlichen Dank allen, die sich in welcher Form auch immer für den Erhalt der Klinik in Niebüll eingesetzt haben. Dennoch gilt es, in diesem Thema wachsam zu bleiben.

Viel Geduld haben die vielen Berufspendler auf die Insel aufbringen müssen. Hoffen wir, dass das Gröbste überstanden ist und es in der Zukunft nicht wieder zu einem solchen Notbetrieb kommt, wie es die Marschbahn über ein Jahr lang erlebt hat.

Das Wetter hat es in 2017 mit uns allen nicht gut gemeint. Der Sommer ist quasi ausgefallen. Der Tourismus hat gelitten, die Landwirtschaft herbe Verluste einstecken müssen. Aber auch viele Tiefbauarbeiten kamen nicht wie geplant voran. Die Mitarbeiter, die häufig bis zu den Knien im Matsch standen, waren nicht zu beneiden. Den betroffenen Anliegern, z.B. in der Claudiusstraße sei am Ende des Jahres gedankt für ihre Geduld.

Wir bedanken uns bei den vielen Menschen, die sich mit ihrem vielfach ehrenamtlichen und unentgeltlichen Engagement dafür eingesetzt haben, dass das soziale Band in unserer Stadt hält.

Aber auch kommunale Selbstverwaltung passiert nicht von allein. Sie braucht engagierte Menschen, die sich für die Gestaltung des eigenen Umfeldes in unserer Gemeinde interessieren und die dafür auch durch die Mitwirkung in der Stadtvertretung Verantwortung übernehmen möchten. Am 06. Mai 2018 sind Kommunalwahlen. Und wir brauchen in der Stadtvertretung Menschen, denen ihr Wohn- und Lebensort nicht egal ist. Frauen und Männer, junge und älter gewordene Niebüller_innen. Wir brauchen Sie! Melden Sie sich doch einfach bei uns, wenn sie mitmachen wollen.

Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr 2018! Das Ihnen persönlich Glück und Zufriedenheit bescheren möge. Und der einen Welt, in der wir leben, mehr Frieden und Sicherheit, als es das zu Ende gehende Jahr großen Teilen der Menschheit geboten hat.

Wir laden Sie herzlich zum Neujahrsempfang der Stadt Niebüll am Sonntag, 14. Januar 2018 um 11.30 Uhr in die Mensa der Gemeinschaftsschule im Schul- und Bildungszentrum in der Uhlebüller Straße 15 ein. Die musikalische Umrahmung gestalten diesmal die Morinos, 50 Jahre nach ihrer Gründung wieder vereint.

Uwe Christiansen, Bürgervorsteher & Wilfried Bockholt, Bürgermeister